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Der Ursprung – das Original Lager war dunkel

Beim klassischen bayrischen Dunkel stehen Aromen vom Münchener Dunkelmalz im Vordergrund: Karamell, leicht schokoladig, röstig bis brotig oder keksig – bayrische Dunkel sind vollmundig malzig, mild und süffig. Schwarzbiere sind dunkler und betonen die Röstaromen noch stärker. Sie haben dabei einen überraschend hellen Schaum und sind teilweise schlanker als ihre bayrischen Geschwister. Was kaum jemand weiß: von mehreren hunderten Jahren, zu Beginn der Lagerbier-Zeit, waren alle Biere dunkel.

Warum ist mein Helles dunkel?

Heutzutage verbindet man mit einem Lager, also einem untergärigen Bier, die Bierstile Pilsner oder Helles. Es ist zum Inbegriff der Stile geworden. Viele wundern sich, warum es dann auch ein dunkles Lager gibt. Aber genau genommen ist das dunkle Lager das Original Lager. Vor vielen hundert Jahren waren zunächst alle Biere obergärig, also Ales, und größtenteils auch mit wilden Hefen vergoren. Das lag daran, dass es keine wissenschaftlichen Kenntnisse über Hefe hatte. Auch als langsam die untergärige Hefe in Bayern aufkam, wusste man nicht, wieso das Bier so süffig war. Die untergärige Hefe hat sich deswegen durchgesetzt, da die Biere in Bayern in kalten Kellern oder in Bergen gelagert wurden. Die niedrigen Temperaturen haben dazu geführt, dass die Hefestämme im Bier mutiert sind. So hat sich auch das grundsätzliche Geschmacksprofil des Bieres geändert. Es wurde geschmacklich klarer, sauberer, weniger sauer und einfach süffiger. 

Auch die dunkle Farbe des Bieres hat geschichtliche Hintergründe. Denn früher wurden die Malze zum Trocknen auf offenem Feuer gedarrt. Dies führte dazu, dass die vermälzte Gerste und Weizen leicht "anbrannten" und eine dunkle Farbe und einen röstigen Geschmack erzeugten. So war es viele hundert Jahre, bis in das 18. Jahrhundert, auf der gesamten Welt. Bis ins 18. Jahrhundert, als in England während der beginnenden Industrialisierung die ersten Darren erfunden wurden, die das Malz schonend unter heißem Dampf darren ließ. Hintergrund war, dass aufgrund des England Frankreich Konflikts das Baum- und Holz-arme England kein Holz mehr vom europäischen Festland bekommen konnte. So musste sich etwas neues überlegt werden, wie das geliebte Bier auf der Insel produziert werden konnte, Not macht erfinderisch! Die Erfindung der "Englischen Darre" machte relativ schnell die Runde. Die ersten, die diese Art der Darre übernahmen, waren die Bayern. Genauer gesagt Gabriel Sedlmayr von der Münchner Spaten Brauerei. Er dachte progressiv, schaute in die Zukunft und ersetzte die herkömmliche "Bayerische Darre" durch die "Englische Darre". Die Malze wurden heller, die Biere wurden heller.

Von röstig, über nussig, bis schokoladig - so schmeckt ein dunkles Lager

Auch dunkle Malze können von der Intensität der Farbe und des Geschmacks variieren. Sehr dunkle und stark gedarrte Malze tendieren dabei Richtung Röstigkeit, Kaffee, teilweise etwas Lakritze, während nicht so stark gedarrte Malze eher nach Nuss oder Kakao oder Schokolade schmecken. Je nachdem, wie die Malze im Bier kombiniert werden, so verändert sich auch das Geschmacksprofil. Ein typisches bayerisches Dunkles ist Die Dunkle von Tilmans oder von der Brauerei Ayinger die Altbairisch Dunkle.

Schwarzbiere findet man heutzutage nicht mehr so häufig. Sie haben ihren Urpsrung eher außerhalb Bayern. Auch sie sind fein röstig, haben Noten von dunkler Schokolade und meistens einen trockenen, klaren Körper. Die Hamburger Buddelship Brauerei hat zum Beispiel mit ihrem Schwarzfahrer ein wundervolles Schwarzbier im Sortiment.

Das Geschmacksprofil eines dunklen Lagers

  • Aromen variieren von Röstig, rauchig, Kaffee bis zu nussig, heller Schokolade und Kakao
  • die Farbe kann tiefschwarz beim Schwarzbier sein, aber auch Kastanien-farben oder dunkelbraun bei einem bayerischen Dunkel sein
  • der Körper kann sowohl trocken, klar, als auch leicht süßlich und voll sein
Beim klassischen bayrischen Dunkel stehen Aromen vom Münchener Dunkelmalz im Vordergrund: Karamell, leicht schokoladig, röstig bis brotig oder keksig – bayrische Dunkel sind vollmundig malzig,... mehr erfahren »
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Der Ursprung – das Original Lager war dunkel

Beim klassischen bayrischen Dunkel stehen Aromen vom Münchener Dunkelmalz im Vordergrund: Karamell, leicht schokoladig, röstig bis brotig oder keksig – bayrische Dunkel sind vollmundig malzig, mild und süffig. Schwarzbiere sind dunkler und betonen die Röstaromen noch stärker. Sie haben dabei einen überraschend hellen Schaum und sind teilweise schlanker als ihre bayrischen Geschwister. Was kaum jemand weiß: von mehreren hunderten Jahren, zu Beginn der Lagerbier-Zeit, waren alle Biere dunkel.

Warum ist mein Helles dunkel?

Heutzutage verbindet man mit einem Lager, also einem untergärigen Bier, die Bierstile Pilsner oder Helles. Es ist zum Inbegriff der Stile geworden. Viele wundern sich, warum es dann auch ein dunkles Lager gibt. Aber genau genommen ist das dunkle Lager das Original Lager. Vor vielen hundert Jahren waren zunächst alle Biere obergärig, also Ales, und größtenteils auch mit wilden Hefen vergoren. Das lag daran, dass es keine wissenschaftlichen Kenntnisse über Hefe hatte. Auch als langsam die untergärige Hefe in Bayern aufkam, wusste man nicht, wieso das Bier so süffig war. Die untergärige Hefe hat sich deswegen durchgesetzt, da die Biere in Bayern in kalten Kellern oder in Bergen gelagert wurden. Die niedrigen Temperaturen haben dazu geführt, dass die Hefestämme im Bier mutiert sind. So hat sich auch das grundsätzliche Geschmacksprofil des Bieres geändert. Es wurde geschmacklich klarer, sauberer, weniger sauer und einfach süffiger. 

Auch die dunkle Farbe des Bieres hat geschichtliche Hintergründe. Denn früher wurden die Malze zum Trocknen auf offenem Feuer gedarrt. Dies führte dazu, dass die vermälzte Gerste und Weizen leicht "anbrannten" und eine dunkle Farbe und einen röstigen Geschmack erzeugten. So war es viele hundert Jahre, bis in das 18. Jahrhundert, auf der gesamten Welt. Bis ins 18. Jahrhundert, als in England während der beginnenden Industrialisierung die ersten Darren erfunden wurden, die das Malz schonend unter heißem Dampf darren ließ. Hintergrund war, dass aufgrund des England Frankreich Konflikts das Baum- und Holz-arme England kein Holz mehr vom europäischen Festland bekommen konnte. So musste sich etwas neues überlegt werden, wie das geliebte Bier auf der Insel produziert werden konnte, Not macht erfinderisch! Die Erfindung der "Englischen Darre" machte relativ schnell die Runde. Die ersten, die diese Art der Darre übernahmen, waren die Bayern. Genauer gesagt Gabriel Sedlmayr von der Münchner Spaten Brauerei. Er dachte progressiv, schaute in die Zukunft und ersetzte die herkömmliche "Bayerische Darre" durch die "Englische Darre". Die Malze wurden heller, die Biere wurden heller.

Von röstig, über nussig, bis schokoladig - so schmeckt ein dunkles Lager

Auch dunkle Malze können von der Intensität der Farbe und des Geschmacks variieren. Sehr dunkle und stark gedarrte Malze tendieren dabei Richtung Röstigkeit, Kaffee, teilweise etwas Lakritze, während nicht so stark gedarrte Malze eher nach Nuss oder Kakao oder Schokolade schmecken. Je nachdem, wie die Malze im Bier kombiniert werden, so verändert sich auch das Geschmacksprofil. Ein typisches bayerisches Dunkles ist Die Dunkle von Tilmans oder von der Brauerei Ayinger die Altbairisch Dunkle.

Schwarzbiere findet man heutzutage nicht mehr so häufig. Sie haben ihren Urpsrung eher außerhalb Bayern. Auch sie sind fein röstig, haben Noten von dunkler Schokolade und meistens einen trockenen, klaren Körper. Die Hamburger Buddelship Brauerei hat zum Beispiel mit ihrem Schwarzfahrer ein wundervolles Schwarzbier im Sortiment.

Das Geschmacksprofil eines dunklen Lagers

  • Aromen variieren von Röstig, rauchig, Kaffee bis zu nussig, heller Schokolade und Kakao
  • die Farbe kann tiefschwarz beim Schwarzbier sein, aber auch Kastanien-farben oder dunkelbraun bei einem bayerischen Dunkel sein
  • der Körper kann sowohl trocken, klar, als auch leicht süßlich und voll sein
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