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Grut

Für lange Zeit war Grutbier DAS Bier in Europa. Denn bevor Hopfen überhaupt bekannt und verfügbar war, wurde Bier mit unterschiedlichen Kräutermischungen gebraut – der Grut-Mischung.... mehr erfahren »
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Grut

Für lange Zeit war Grutbier DAS Bier in Europa. Denn bevor Hopfen überhaupt bekannt und verfügbar war, wurde Bier mit unterschiedlichen Kräutermischungen gebraut – der Grut-Mischung.

Grut-Mischungen bestanden vornehmlich aus regional verfügbaren Kräutern. In Skandinavien war ein großer Bestandteil beispielsweise Wacholder, in den Niederlanden und Belgien Lorbeer, im Baltikum Sumpfporst, in anderen Regionen wurde mit wildem Rosmarin, Kümmel oder Wermut gebraut. Daneben gibt es unzählige andere Mixturen und Zusammensetzungen.

Bierbrauen ohne Grut? Undenkbar!

Bier mit Kräutern und Gewürzen herzustellen, ist mutmaßlich seit den ersten Brauversuchen gängig. Seit dem Mittelalter – hier ist die Quellengrundlage eindeutiger und vielfältiger – existieren diverse Überlieferungen über Grutbiere, deren Verbreitung und Zusammensetzung. Aber die Quellen zeigen noch etwas: Hopfen- und Grutbiere führten eine Koexistenz.

Hopfen wurde seit dem 13. Jahrhundert in Regionen etabliert, in denen Grutbiere gängig waren. Hopfen konserviert Bier auf natürliche Art und Weise, hatte desinfizierende Eigenschaften und machte das Bier länger haltbar. So wurde gehopftes Bier beispielsweise ein wichtiges Exportgut von Städten wie Hamburg und Lübeck.

Alive and on fire!

Doch auch nachdem Grutbier flächendeckend durch das günstigere Hopfenbier verdrängt wurde – dies war spätestens im 16.-17. Jahrhundert der Fall – ist dieser Bierstil nicht gänzlich ausgestorben. Durch die tiefe Verwurzelung in Brautradition und Biergeschichte, gerade in ländlichen und abgelegenen Regionen, ist er bis heute lebendig. Und: Er ist ein Teil der Craft Beer-Kultur geworden. Nicht zuletzt in den USA, sondern auch in Europa wird dieser Stil von vielen Brauereien gebraut.

Hier werden Grut-Mischungen verschiedenen Bierstilen zugegeben, beispielsweise zu Saison oder Farmhouse Ales, zu Wild Ales oder Sour Ales. Aber auch dunkle Bierstile eignen sich für die Zugabe von Kräutern.

Besonders lebhaft ist Grutbier in den Niederlanden und Belgien vertreten – dort stehen Brauereien wie Nevel, De Kromme Haring oder Antidoot für eine lebhafte Entwicklung des Bierstils. Ein weiteres Zentrum europäischer Grutkultur ist in Münster, Nordrhein-Westfalen. Dort brauen Kemker Kultuur und Gruthaus Grutbiere nach historischem Vorbild.

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